Clara stand mit aufrechtem Oberkörper und erhobenem Haupt im absoluten Zentrum des großen Ausstellungsraumes. Sie beugte sich einen Moment lang hinunter und berührte sanft den angelaufenen Silberanhänger, der auf ihrer Brust ruhte – doch die drückende Last ihrer jahrelangen Armut, der Angst und der Demütigung war vollständig von ihr abgefallen. Sie spürte nur noch die unendliche, stolze Wärme eines wiederhergestellten Namens, einer zurückgewonnenen, unantastbaren Würde und einer absolut sicheren, strahlenden Zukunft für das Kind, das sie unter ihrem Herzen trug.
Arthur Sterling wandte sich langsam seiner Enkelin zu, lächelte sanft und bot ihr mit einer tiefen, respektvollen Verbeugung seinen Arm an.
„Lass uns nach Hause gehen, Clara“, flüsterte der alte Mann leise und voller Stolz.
Clara lächelte, legte ihm fest und entschlossen die Hand auf den Arm, und gemeinsam schritten sie langsam zum privaten Ausgang, während die dunklen, kalten Geheimnisse der vergangenen vierzig Jahre für immer auf dem polierten Marmorboden zurückblieben.