Er atmete auf der anderen Seite.
—Soll ich kommen?
Ich schaute aus dem Fenster des Personalspeisesaals. Leute überquerten die Straße mit Kaffeetassen und Tüten voller Essen. Eine Frau hielt einen Kinderhut fest, damit der Wind ihn nicht wegwehte.
—Dieses Wochenende—antwortete ich—. Mir geht es heute gut.
In jener Nacht kam ich in der Wohnung an, stellte meine Schuhe neben die Tür und öffnete das Fenster einen Spalt breit.
Es war kalt.
Ich habe ein einfaches Abendessen zubereitet und mich zum Essen hingesetzt.
Ich habe den Fernseher nicht eingeschaltet, um die Stille zu übertönen.
Monate später habe ich wieder Spinatquiche gemacht.
Mein Vater war zu Besuch. Claire würde später nach ihrer Schicht eintreffen, und ich hatte Obst und guten Kaffee gekauft.
Ich bin um acht Uhr aufgestanden.
Ich arbeitete in meiner Küche bei leiser Musik, ohne alle paar Minuten auf die Uhr zu schauen. Als ich das Gericht aus dem Ofen nahm, ließ ich es auf einem Brett abkühlen und schenkte mir eine Tasse ein.
Mein Vater erschien an der Tür.
—Es riecht wirklich gut.
—Bitte legen Sie das Besteck hin.
Er hat es geschafft.
Wir frühstückten am Fenster. Sie erzählte mir von ihrem Garten, und ich erzählte ihr von dem Kurs, der endlich begonnen hatte.
Bevor ich meine Sachen packte, schnitt ich Claire ein Stück ab.
Ich habe es auf einen Teller gelegt, abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt.
Sie kam fast um elf Uhr an, völlig erschöpft, ihr Haar war von der Krankenhaushaube plattgedrückt.
—War denn überhaupt noch etwas übrig?
—Ich habe dir einen Teller aufgehoben.
Er legte eine Hand auf seine Brust.
—Du hast mich gerade gerettet.
Ich habe die Portion herausgenommen und zum Erwärmen hineingegeben.
Während sich der Kaffee im Ofen drehte, setzte sich Claire hin, um mir von ihrem Abend zu erzählen. Mein Vater schenkte sich eine weitere Tasse Kaffee ein.
Ich stellte den Teller vor sie hin.
-Es ist heiß.
—Danke, Maya.
Ich habe mich auch hingesetzt.
Mein Frühstück war schon vorbei, aber ich hatte noch Kaffee und wollte den Rest seiner Geschichte hören.
Ich kam mit zwei Kindern und nichts an… und ich riet dem Witwer, sein Haus nicht aufzugeben.
Ich kam mit zwei Kindern und nichts an… und ich riet dem Witwer, sein Haus nicht aufzugeben.
TEIL 2: Die Flasche, die nicht zum Verkauf stand 🫙
Ich kam nicht hinter der Plane hervor und suchte auch nicht nach Samuel. In jener Nacht öffnete ich meine Keksdose und zählte jede einzelne Münze. Ich sammelte die Kassenbons vom Markt, Javis ärztliches Attest und die Einkaufszettel. Sie konnten zwar nicht beweisen, was Fausto mit der Ranch vorhatte, aber sie widerlegten die Annahme, ich hätte mich von Samuel aushalten lassen, ohne etwas beizutragen.
Don Ernesto, der Ladenbesitzer, willigte ein, einen Brief zu schreiben. Fausto hatte ihn gefragt, wie viel Los Encinos wert wäre, wenn Samuel wieder allein gelassen würde. Ich steckte alles in einen Umschlag und band ihn unter das Band eines Glases Quittenpaste. Am Sonntag ging ich in meinem sauberen Kleid zum Jahrmarkt, nachdem ich den Kindern die Haare gekämmt und einen Korb mit Eingemachtem mitgebracht hatte. Fausto wartete, bis er jemanden zum Reden hatte.
“Qué rápido se olvida a una difunta cuando una mujer necesitada sabe dónde tocar la puerta.” Mateo dejó de morder su pan y se aferró a mi vestido. Samuel avanzó, pero levanté la mano. Puse el frasco sobre la mesa principal. “No vine a pedir lugar en una casa ajena. Vine a dejar claro quién intenta vaciarla.”
Fausto sonrió y preguntó qué era aquello. Sostuve su mirada. “Algo dulce por fuera. Y por dentro, todo lo que usted no quería que Samuel leyera.” Me marché con mis hijos antes de que terminaran de abrir el sobre. Doña Petra me permitió trabajar esa tarde en la cocina de la tienda. Allí estaba cuando Samuel llegó y dejó el frasco vacío sobre la mesa.
El teléfono sonó antes de que pudiéramos conversar. Don Ernesto me pasó el auricular. Fausto respiraba con rabia. “¿Qué dejaste en la iglesia, Elena?” Miré mis manos, todavía oliendo a membrillo y canela. Le respondí que aquel frasco no lo había hecho para vender, sino para conservar su mentira. Él guardó silencio y después dijo: “Pregúntale a Samuel qué firmó el martes.”
Samuel había alcanzado a oírlo. Tomó el teléfono y exigió que al día siguiente llevara todos los papeles. Después salimos al patio. Me confesó que había firmado un encargo para buscar comprador. Fausto le había asegurado que no lo obligaba a vender. Cuando pregunté si lo había leído completo, apartó la mirada. Desde la muerte de Clara y Lucía, su primo llevaba las cuentas y le acercaba documentos para firmar.
“Debiste decírmelo”, me reclamó. Reconocí que tenía razón. Había temido que, si me pedía ignorar lo escuchado, me quedaría sin saber cómo defenderme. Samuel tampoco aprobó del todo que expusiera mis cuentas delante del pueblo. Comprendí que podíamos estar del mismo lado y aun así habernos lastimado. Regresamos al rancho sin resolverlo todo.